Beiträge von Hueppemann

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    Original von Emerald
    Bei den Indoor Events geht es mir ähnlich, obwohl ich gerade in Ibiza war und es sehr genossen habe. Die Outdoor Events, vor allem diejenigen in Zandvoort und Bloemendaal, finde ich jedoch Klasse. Lässt du jetzt auch SW4 bleiben?


    Ich cancel jetzt nicht alles. Bei der NO bleibt es schon bei der Reduktion auf den Freitag. Einen Tag in London muss man auch nicht ganztags auf einem Event verbringen. Nach 4 Stunden bin ich in der Regel schon ausgefeiert, wo ich vor wenigen Jahren noch das Gefühl erst nach 10 Stunden hatte.
    Ich werde mich aber in Zukunft nicht mehr gegen die Erkenntnis stemmen, dass mich das immer weniger reizt. Somit müssen Aufwand und Nutzen in einem gesunden Verhältnis stehen. Und für den kommenden Samstag ist für mich diese Relation nicht gegeben, woraus ich die Konsequenz ziehen muss. Mein sturer Durchhaltewille wollte es lange Zeit nicht wahrhaben. Ich habe so gut wie gar nicht mehr das Gefühl, etwas zu verpassen, wenn ich nicht hingehe.
    Worauf ich mich dieses Jahr noch richtig freue, ist Ibiza. Das ist besonders und auch noch relativ neu für mich.

    Trotz angekündigter Sonne sage ich meine Teilnahme ab. Mir fehlen Vorfreude und Lust. Ich schöpfe immer weniger Energie aus derartigen Veranstaltungen, so dass es mir diesen Aufwand immer weniger wert scheint. Scheinbar werde ich alt oder reif oder was auch immer. Aber gegen diiese Erkenntnis, die sich in den vergangenen beiden Jahren entwickelt hat kann ich mich nicht mehr wehren und diese auch nicht mehr leugnen.

    Ich wünsche allen dort verdammt viel Spaß.

    Habe gestern auch ein Ticket für Samstag bekommen. Geschwitzt habe ich erst ein wenig, weil ich nach einem Code gefragt wurde, der mir nicht vorlag. Nachdem ich die betreffende Mail im Spam-Ordner gefunden hatte, konnte ich problemlos bestellen.

    Ich finde den Run auf die Tickets schon gewaltig. Seit 2005 besuche ich Arminonly-Events in NL und Belgien. Es gab immer problemlos noch Wochen vor der Veranstaltung Tickets. Mittlerweile muss man ja pünktlich den Wecker stellen, um überhaupt noch eine Karte zu bekommen. Wer ausschläft oder vorher nicht registriert war, darf "sold out" lesen. Fast so krass wie bei Tomorrowland.

    Auch erinnnere ich mich, dass Arminonly-Events immer bis 7 Uhr morgens gingen. So ab 0.30 oder 1.00 Uhr erschien Armin hinter dem Vorhang mit einem Knall und es ging dann bis 7 Uhr durch. Womöglich entfällt dieses Jahr der Knall, Armin ballert schon während dem Einlass (hoffentlich besser als bei der ASOT 600 in Den Bosch) und um 4 Uhr fällt ihm nichts mehr zum Spielen ein. Bevor er nachher noch etwas vom Guetta auflegen muss, hört er lieber auf. :D
    Anders ausgedrückt: ich glaube die 4 Uhr auf dem Ticket nicht, oder ich wäre vorher bereits enttäuscht.

    Trotzdem: Ticket ist jetzt da, bis November noch verdammt viel Zeit zum Freuen oder auch nicht. Jetzt wird erst mal der anstehende Sommer genossen! :huebbel:

    Ich will nur mal mein Kompliment hier niederschreiben für die wieder mal tolle Party. Nach dieser herrlichen Woche stieß ich in der Nacht ein wenig an meine Grenzen. Daher war sie für mich auch nicht allzu lang. Bevor meine Stimmung kippt, weil ich mich nur noch durchschleppen muss, gehe ich lieber dann, wenn ich es noch als schön empfinde. Schade, dass ich Scot Project somit nur noch zum Teil erleben konnte. Aber gut zu erleben, wie er den Saal richtig gerockt hat.

    So. Wieder zurück aus den heiligen Hallen Dortmunds. Meine erste Mayday seit 5 Jahren hat mich voll gekickt.

    Kurz vor 9 angekommen, als ein Danny Avila die Bude bereits abreißen wollte und scheinbar auch konnte. Nach Armin gegen 4 Uhr wieder zurück nach hause.
    Ich hatte 7 wunderschöne und genussvolle Stunden. Die Atmosphäre in der Arena war wirklich klasse, insbesondere am Anfang, als die Leute noch frisch und fit wirkten. Der ausgeprägte osteuropäische Einfluss machte sich atmosphärisch erheblich bemerkbar. Nach meinem Empfinden war stimmungsmäßig bei ATB der Siedepunkt erreicht. Danach ging es stufenweise beragab. Selbst bei Armin hatte ich den Eindruck, dass es nicht mehr so kochte. So manchen Gesichtern konnte man zu dieser Zeit die physichen Strapazen sowie die "Ernährung" der vergangenen Stunden ansehen. Das wirkte sich auch auf die Energie im Publikum aus. Viele wollten, aber konnten nicht mehr.

    Die visuellen Eindrücke fand ich gewaltig. Wunderbar anzusehen.
    Die Akkustik fand ich phasenweise vielleicht auch standortabhängig perfekt. Bei Armin, insbesondere bei seinem Intense-Geigen-Intro, hatte ich ein wenig den Eindruck, dass die Grenze bei den Höhen überschritten wurde. Ich glaube nicht, dass diese traumhafte Lied für eine solche Wiedergbe gemacht wurde. Der Bass dominierte, Höhen klangen ein wenig schrill. Aber vielleicht war ich einfach zu weit vorne. Subjektiver Eindruck. Als ich bei den anderen Sets weiter seitlich oder hinten Stand, hatte ich diese Wahrnehmung nicht. Da klang es überzeugend.

    Was mittlerweile scheinbar Mode wird, ist, dass DJs selbst zum Mikro greifen. Vor wenigen Jahren gab es diese nervige Zeit der MCs, die jede schöne Phase eines Liedes nieder quatschten. Diese grausige Zeit scheint überstanden zu sein. Jetzt greift Herr DJ selbst zum Mikro. Ich bin mal auf die weitere Entwicklung gespannt. Vielleicht werden in Zukunft ja die Tracks bald wie im Radio angesagt.

    Ich war 7 Stunden in der Arena. Die Musik, angefangen von Arila über ATB, Gareth Emery und Ferry Corsten bis Zu Armin van Buuren hat mich durchgehend überzeugt und angesprochen. Jeder der genannten hat mich auf seine Weise mit seinem Stil getroffen. Richtig klasse.
    Die Mayday 2013 werde ich in sehr guter Erinnerung halten.

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    Original von Kuka...
    Und um endgültig Öl ins Feuer zu gießen, rate ich allen Armada- und Alda-Kritikern: Wenn Euch die Musik nicht "trancig" genug und die Orga nicht "professionell" genug war, fahrt bitte zur Lumi-Strandparty zu den am Strand eingesandeten CD Playern, wo dann mal eben ganze Stages dicht gemacht werden müssen... :boxing:


    Was soll das denn?
    Dafür ist dieses Forum doch da, dass hier jeder seine Eindrücke schildern kann. Dass die Wahrnehmungen sehr unterschiedlich ausfallen können, erfährt man eigentlich doch nur hier, weniger vor Ort und auch nicht bei FB. Mich interessieren diese Reviews.

    Schön, dass Dir die ASOT gefallen hat.

    Ich möchte noch kurz anfügen, dass ich nach meinen Eindrücken aus diesem und dem vergangenen Jahr die schönsten Stunden auf der ASOT zwischen 20 und 0 Uhr wahrnehme.
    Du kommst in die noch leere Halle. Armin spielt Warm-Up. Das Event entsteht langsam. Alles ist noch recht leer und übersichtlich. Die Leute sind noch voller Energie, Vorfreude und noch klar im Kopf und Koordination.

    Ab 0 Uhr beginnt dann der organisorische Stress. Wir müssen schnell etwas essen, damit wir noch vor Schliessung auf die Stage kommen. Am besten schon mehr als 1 Stunde zu früh und sich ein Set anhören, das einen weniger interessiert. Die anderen auf der Stage interessiert es auch nicht, weil die auch alle nur drin sind, um zu warten. Du läufst dahin durch überfüllte Gänge. An den Toren zwischen den Hallen stauen sich die Menschen. Rückzugsmöglichkeiten sind kaum noch zu erkennen.
    Das hat mehr mit Berufsverkehr als mit Entertainment zu tun.

    Wenn ich ein VIP-Ticket gehabt hätte, wäre mir sicher einiges erspart geblieben, aber alleine der Einlass hätte mich bereits viel an Nerven gekostet. Ich kaufe jedoch ungerne VIP-Tickets, weniger des Geldes wegen, sondern, weil ich gerne in der Menge feiere und nicht auf einer (auch sehr vollen) Stehtribüne irgendwo hinten oder an den Seiten. Womöglich werde ich in dieser Hinsicht bei künftigen ASOT-Events mein altes Prinzip brechen müssen.

    Endlich kommt wieder die Zeit der Outdoorevents. :huebbel:

    Zitat

    Original von Tiesto-Fan
    ...
    Gute Nacht Germany


    Ich muss sagen, dass mich Dein Text angesprochen hat.

    Ich bin kein großer Armin-Kritiker und auch nicht als solcher bekannt, aber mein Eindruck vor Ort war, dass es weiterhin eine schöne Veranstaltung ist, aber keine besondere. Vermutlich würde ich in 1 oder 2 Jahren im Review schreiben, dass es ganz nett war.

    Zurückblickend auf die vergangenen Jahre der ASOT-Jubiläen würde ich hinsichtlich Intensität und persönlichen Kick-Faktor die Mega-Events in Den Bosch nicht weit oben anführen. Vor allem letzes Jahr habe ich das Event schon früh um 2 Uhr verlassen, weil dieses Gefühl der Überfüllung mir den Genuss geraubt hat. Dieses Jahr habe ich mich subjektiv besser damit arrangieren können, bzw. das Gefühl ausblenden können, doch meine Grenze ist einfach erreicht. Es ist ja schon fast wie ein Samstag auf der Nature-One auf dem Mainfloor, nur mit weniger Enthusiasmus des Publikums und mehr Frust wegen gesperrter Floors.

    Dass man organisatorisch nicht viel dazu gelernt hat und sowohl sound- als auch lichttechnisch auch keine wahrnehmbaren Verbesserungen durchgeführt hat, hat meines Erachtens viel mit Willen zu tun. Aldaevents wollte es sicher nicht. Warum auch? Die Leute kommen sowieso und bezahlen auch gerne Jahr für Jahr einen höheren Preis. Für die meisten ist es dann auch etwas Besonderes. Doch wie viele der Anwesenden in Den Bosch haben denn schon den Erfahrungsbackground der Leute hier aus dem Forum, die sich noch genau an jede TE erinnern und heute zur Transmission pilgern? Das ist doch klar, dass das eigene Anspruchsniveau mit der Zeit wächst und man vieles an bereits Erlebtem misst. Und dass die Gegenwart nicht immer einer womöglich noch geschönten Vergangenheit überlegen oder überhaupt gewachsen ist, spürt man dann auch mit jedem neuen Jahr. Der Killersatz lautet: "Alles schon mal erlebt."
    Damit kämpfe ich bereits seit Jahren und versuche vorher schon meine Erwartung nicht zu hoch zu schrauben und nehme mir stets vor, ein Event in erster Linie zu geniessen und nicht zu messen. Am schönsten finde ich es immer, wenn ich etwas Neues erlebe oder ich den Eindruck habe, dass das Publikum den Siedepunkt überschritten hat. ASOT in Den Bosch empfinde ich nach 3 Jahren bereits als Routine, nett, aber später werde ich nicht lange daran zurück denken als ein Highlight eines Jahres.

    Aus meiner Sicht ist das alles zu groß geworden. Man will jedes Jahr mehr Veranstaltungen in mehr Ländern auf mehr Kontinenten mit mehr Besuchern und mehr DJs in komprimierter Zeit. Was soll den noch bei ASOT 650 passieren? Die magische 4-stellige Zahl will ich gar nicht erst in den Mund nehmen. Will Armada dann die Arktis allein mit Trance schmelzen oder Armin als Mann im Mond auftreten lassen? Dieses Streben nach Quantität erdrückt zunehmend die Qualität, sowohl organisatorisch als auch künstlerisch. Die ASOT wird zum weltweiten Massenphänomen (worlds biggest trance event), was ich mir als Liebhaber dieser Sendung und Musikrichtung eigentlich immer gewünscht habe, doch spätestens in den teilweise hoffnungslos überfüllten Gangen und Tanzflächen der Veranstaltungen wird der persönliche Genuss erstickt.

    In Zukunft sollen ASOT-Events nicht mehr und nicht noch größer, sondern einfach wieder besser bzw. besonderer werden. Ich will dort endlich wieder etwas erleben, woran ich noch Jahre lang sehnsüchtig denke.

    Timetable ist da:

    ARENA
    18.00 – 19.00 Dohr & Mangold
    19.00 – 20.15 Danny Avila
    20.15 – 21.15 Aka Aka feat. Thalstroem -live-
    21.15 – 22.45 ATB
    22.45 – 00.15 Gareth Emery
    00.15 – 01.50 Ferry Corsten
    01.50 – 02.10 Members of Mayday -live-
    02.10 – 03.45 Armin van Buuren
    03.45 – 05.15 Westbam
    05.15 – 06.45 Klaudia Gawlas
    06.45 – 07.30 Ravers Nature -live-
    07.30 – 09.00 Sean Tyas

    EMPIRE
    19.00 - 20.00 Raphael Dincsoy
    20.00 - 20.30 Linus Quick -live-
    20.30 - 21.45 Alan Fitzpatrick
    21.45 - 23.15 Torsten Kanzler
    23.15 - 00.45 Sven Väth
    00.45 - 02.15 Carl Cox
    02.15 - 03.45 Gesaffelstein
    03.45 - 05.15 Chris Liebing
    05.15 - 06.45 Len Faki
    06.45 - 07.30 The Advent -live-
    07.30 - 08:00 Niereich -live-
    08.00 - 09.00 AnGy KoRe

    FACTORY
    19.00 - 20.00 D-Liciouz
    20.00 - 21.00 Twilight Forces
    21.00 - 22.00 Omegatypez
    22.00 - 23.00 Mystery
    23.00 - 00.00 Psyko Punkz
    00.00 - 01.00 BMG -live-
    01.00 - 02.30 Pet Duo
    02.30 - 04.00 ViperXXL
    04.00 - 05.30 Korsakoff
    05.30 - 06.00 Mad Dog -live-
    06.00 - 06.30 THORAX -live-
    06.30 - 07.30 Amnesys
    07.30 - 08.30 Dr. Peacock
    all night long MC H & MC Tha Watcher

    MIXERY-CASINO
    19.00 - 20.00 Rafael Da Cruz
    20.00 - 21.00 Hanna Hansen
    21.00 - 22.30 Phil Fuldner
    22.30 - 00.00 Simina Grigoriu
    00.00 - 01.30 Moonbootica
    01.30 - 03.00 Dominik Eulberg
    03.00 - 04.30 Monkey Safari
    04.30 - 05.30 Kölsch -live-
    05.30 - 08.30 keinemusik Showcase feat. Adam Port, Rampa, &ME, David Mayer

    TWENTY DOME
    19.00 - 21.00 Man at Arms
    21.00 - 23.00 Dave 202
    23.00 - 00.00 Sunbeam -live-
    00.00 - 02.00 Dr. Motte
    02.00 - 03.00 Acid Junkies -live-
    03.00 - 05.00 Mike Dearborn
    05:00 - 07.00 Hardy Hard
    07.00 - 08.30 Andy Düx

    Zitat

    Original von Skytune82
    Ja, Den Bosch ist die schlechteste der Asots Reihen definitiv...beruhigend dass ich es nicht nur so empfunden habe


    Die ASOT war jetzt 3 mal hintereinander in Den Bosch. Irgendwann lutscht sich so etwas auch aus. Ich habe das Gefühl, etwas Schönes erlebt zu haben, aber nicht mehr etwas Besonderes. Gut, mein Anspruch wächst auch mit den Jahren.

    Was mich vor allem letztes Jahr extrem genervt hat, ich mich in diesem Jahr jedoch besser mental darauf vorbereiten konnte, war die Fülle. Überall war es voll. Die schönsten Stunden bei der ASOT erlebt man eigentlich vor 0 Uhr, bevor es richtig dicht wird, die Leute auch noch gut und klar drauf sind.
    Wir sind auch schon gegen 4 Uhr raus mit dem Gefühl, das Schönste bereits erlebt zu haben.

    Interessant finde ich, dass nicht nur ich die Wahrnehmung über das Den Bosch Publikum habe. Offen gesagt (nicht böse nehmen). Eindhoven-Events fand ich immer genau so lahm, wenn nicht sogar schläfriger.
    Wenn es im nächsten Jahr in die Jaarbeurs käme, würde ich zugegebenermaßen einen dezenten Jubelsprung machen. Wenige Kilometer Distanz, doch atmosphärisch liegen Welten dazwischen.

    Zitat

    Original von DaveDowning
    Hui, das scheint ja nicht so spassig gewesen sein, bei dem was man so bei FB liest:


    Heftig. Naja. Nächstes Jahr hoffentlich Jaarbeurs. Dann überleg ichs mir auch nochmal. Aber ich hab das letztes Jahr schon gemerkt, die Brabanthallen sind für so ein Event einfach nicht das richtige. Wenn ich beim Einlass z.b. an die TE denke: Da standen auch 10000 Leute davor. Also macht man eine Tür der Marke "Lastwageneinfahrt" auf und es gibt kein Problem. Also Jaarbeurs pls.

    Das finde ich schon sehr krass, was da geschrieben wird. Ich bin froh, derartige Erfahrungen noch nie gemacht zu haben. Ich glaube, das wäre für mich auch dann ein Schlussstrich meiner Partybesuche, wenn Securities mich mit dem Tod bedrohen würden.

    Es gibt aber andere Gründe, warum ich den Brabanthallen eher skeptisch gegenüber stehe. Das hat nichts mit Armin, Armada, Musik oder Organisation zu tun.

    Wenn man in den vergangenen Jahren viel herum gekommen ist und Parties in unterschiedlichen Regionen gefeiert hat, spürt man auch alleine schon innerhalb der Niederlande erhebliche Unterschiede. Die intensivsten Events mit der unglaublichsten Atmosphäre habe ich immer in der Region Amsterdam - Utrecht erlebt. Hingegen ist mir bei mittlerweile vielen Feiern in Brabant, insbesondere in Den Bosch, aufgefallen, dass die Leute dort zwar sehr gesellig sind, doch eine Party atmosphärisch eher an eine Großraumkneipe mit Hintergrundmusik als an eine ausgelassene Techno-Party erinnert. Das ist mein subjektiver Eindruck, dass ich in Den Bosch eigentlich extrem selten oder eigentlich nie eine echte Dancefloor-Ekstase erlebt habe.
    Ich würde jederzeit wieder einen Umzug nach Utrecht unterstützen. Da habe ich einfach schönere Erinnerungen, von denen ich heute noch fast wieder Pipi in die Augen kriege.

    Hallo zusammen,

    schön zu hören, dass alle doch wieder gut nach hause gekommen sind. Ich bin noch ziemlich platt heute nach dieser recht intensiven Nacht.

    Trotz des sehr zähen Einlasses im Warm-Up-Bereich (30 Minuten Wartezeit) hat es mir insgesamt besser gefallen als im Vorjahr. Das mag aber rein subjektiv psychologisch damit begründet werden, dass ich mein persönliches absolutes Highlight bereits um 22 Uhr erleben durfte. Ummet Oczan hat die kleinste Stage dermaßen gerockt und mich voll erwischt, dass ich eigentlich danach direkt nach hause fahren können mit dem Gefühl, eine besondere Nacht erlebt zu haben. Klar, so etwas macht man nicht, aber es hat meine Erwartungshaltung an den Rest der Nacht dermaßen relativiert, dass ich recht entspannt allem entgegen sehen konnte. So habe ich Cosmic Gate (in Ordnung) und auch Armin (Ausstrahlung wie immer, Set für Armin im Durchschnitt) auf der Mainstage erlebt. Ich stand ganz weit vorne, weil ich sehr viel von einer begeisternden Atmosphäre einfangen wolle. Je weiter man sich hinten oder an den Seiten aufhält, hat man zwar mehr Platz zum Tanzen, aber man sieht auch die Stimmung nur von Weitem. Man könnte dort auch gerne Stehtische platzieren. Als Problem hinten auf der Mainstage empfand ich auch den nicht gerade füllenden Sound. Man konnte von dort die Laser wunderbar fotografieren, aber die Musik war so weit weg, als säße man im Fußballstadion mit Laufbahn in der obersten Reihe des Oberrangs.

    Nach Armins Set fand eine Völkerwanderung zum 138er-Floor statt, wie sie schöner in Geschichtsbüchern nicht hätte beschrieben werden können. Geschichte mal live, vertrieben aus den Gefilden der Mainstage, pausierend in den Gemächern der Fressbuden und endend vor Soldatenheeren, die heldenhaft das Tor unter dem Schild "Who´s afraid of 138 - FULL" verteidigten. Ärgerlich, aber man muss ja auch gönnen können. Ich habe Armin vorher bereits 2 mal erlebt, und seinen dritten Auftritt zu verpassen, hat mich nicht zu Tränen gerührt.
    Eine sinnvolle Alternative war Orjan Nilsen auf der Mainstage, aber eine Veranstaltung lebt auch von der Atmosphäre. Scheinbar waren nach dem Auftritt von Dash Berlin (nicht mein Geschmack, aber Respekt, wie er das Publikum mitriss) noch so viele geflasht, dass ihnen die Energie für Orjan fehlte. Schade, aber so macht es mir dann auch keinen Spaß, wenn nur wenige so richtig mitgehen wollen.

    Armin hat sich ja bereits verabschiedet mit dem Worten, im nächsten Jahr wiederzukommen. Außer Krankheit oder Tod fielen mir nicht viele weitere Gründe ein, nicht hinzugehen.
    Ich möchte auch nicht mehr erwarten, als das, was mir gestern geboten wurde. Es muss nicht immer größer und gigantischer und und und ... werden. Ich will einfach nur eine tolle Nacht erleben.

    Zitat

    Original von Dj Pulsive

    Dave:: sie wirft wieder lol :D

    Armin soll trotzdem spielen.. muss frau & baby halt mit.. oder wenn das baby zu dem zeitpunkt kommen soll muss halt auf der nature entbunden werden... und dann direkt nach dem wurf auf dem open air floor und ab gehts ! :boxing: :D


    Ich vermute, dass die Vaterfreuden Armin nicht am Auflegen bremsen werden. Der ist zu der Zeit wöchentlich auf Ibiza. Dazu ist er die beiden Wochen davor bei seiner Electronic Family und Tomorrowland. Ende August noch SW4 in London. Das sieht mir nicht nach Pause aus.
    Ich lasse mir zumindest jetzt noch nicht die Hoffnung nehmen, dass er mal wieder auf der Nature-One erscheinen kann.