N'Abend zusammen!
Freudige Nachricht für alle Fans der progressiven Klangwelten von Greg Benz und Marco DiCarlo alias Benz & MD: Nachdem sie mit ihrer letzten Platte Turning The Curve mal wieder vollends überzeugt haben, steht jetzt schon die nächste in den Startlöchern. Dabei vertrauen sie mit The Sundowner diesmal wieder auf ihr eigenes Label Aurium Recordings und ihren Lieblingsremixer Gabriel Batz.
Der Original Mix ist dabei von Beginnn an erneut ein mehr als gelungenes progressives Schmankerl, welches sich durch seine vielschichtigen Klangwelten und detailverliebten Sounds auszeichnet. Nach knapp einer Minute bekommt der Track dann mit einer schön grummelnden Bassline den nötigen Druck verpasst und schmückt sich sogleich mit den ersten Flächenandeutungen, die sich in ihrer unnachahmlich schleichenden Art und Weise in den Track einfinden. Dazu entwickeln sich nun wieder allerhand Alternativmelodien, welche das Ganze zu einem entspannten kurzen Break hin begleiten: In diesem präsentieren sich die sphärischen Flächen in voller Pracht, schöpfen dann aber auch mit dem druckvollen Untergrund ihr Potenzial aus und machen das Ganze zu einem wunderbar dichten Atmosphärendschungel. Einen Höhepunkt braucht der Track natürlich nicht, da seine hypnotische Wirkung allein schon in ihren Bann zieht. Insgesamt reicht's zwar nicht ganz, um Turning The Curve Paroli zu bieten, aber seine 5,75/6 staubt diese überzeugende Nummer locker ein.
Im Gabriel Batz Remix geht es eine Ecke drückender zur Sache - als erstes Indiz dafür sollte man die treibende Bassline beachten, welche sich in flexibler Electro-Manier durch den Track schlängelt. Im Hintergrund läuten dazu die ersten atmosphärischen Elemente den Bezug zum Original ein, sind aber im Vergleich dazu etwas minimaler eingesetzt. Dadurch entfalten sie hier (nicht nur im gelungenen Break) eine etwas fluffigere Ader, welche einen schönen Kontrast zum trockenen Drumming darstellt und das Ganze dennoch stimmungstechnisch warm vorantreiben lässt. Insgesamt reicht Gabriel Batz mit dieser Überarbeitung meiner Meinung nach zwar nicht ganz ans Original heran, stellt aber die gesunde Mischung Abwechslung auf dieser Platte her und bekommt daher mehr als solide 5/6.
Greetz
:: der hammer ::