Der Staatsfeind Nr. 1

  • Mir fehlt hier ein absoluter Meilenstein der Filmgeschichte (zumindest ist er das für mich !)

    Der Staatsfeind Nr. 1 oder auch Enemy of the State !

    Ich liebe diesen Film. Die genialen Dialoge, die Ideen, die Innovation. Bis zu diesem Film gab es keinen anderen "Spionage-Thriller" der mich so in den Bann gezogen hat.
    Das ganze mit dem Überwachungsstaat finde ich so genial in Szene gesetzt.
    Für mich einer der besten Filme die es überhaupt gibt. Will Smith und Gene Hackman spielen so gut zusammen.....

    Ein genialer Film. Und wenn wir hier für Filme Punkte vergeben würden hätte er von mir 6/6 Points.

  • Jupp, Staatsfeind Nr. 1 ist echt klasse gemacht. Schöner, packender Thriller bei dem man auch mal den Kopf anschalten kann!
    Will Smith spielt eh außer Konkurrenz, Gene Hackman dagegen ist leider nur ein Schauspieler der zumeist in B-Movies auftritt, aber A-Qualitäten hat. Selbes Spiel mit Morgan Freeman.

  • Hier find eich es bemerkenswert, dass Willi Schmidt nicht wie sonst irgendwelche flapsigen Gags bring, wie sonst immer. Er kann also auch ernst spielen, wenn es sein muss.

  • Zitat

    Original von GambaJo
    Hier find eich es bemerkenswert, dass Willi Schmidt nicht wie sonst irgendwelche flapsigen Gags bring, wie sonst immer. Er kann also auch ernst spielen, wenn es sein muss.

    Das macht einen guten Schauspieler eigentlich auch aus :).

    Dom

  • Zitat

    Original von Dom
    Das macht einen guten Schauspieler eigentlich auch aus :).

    Aber das trifft auf Will Smith ja eben nicht zu. :D


    Der Film ist wirklich spitze. Die Spannung ist immens und die Story schlägt ein paar tolle Haken. Die Thematik ist auch sehr interessant.

  • Zitat

    Original von Iceman1869
    ... Gene Hackman dagegen ist leider nur ein Schauspieler der zumeist in B-Movies auftritt, aber A-Qualitäten hat.

    Was für Filme hast du denn von ihm gesehen? ?(

    Bonnie and Clyde (1967)
    The French Connection (1971)
    French Connection II (1975)
    Die Brücke von Arnheim (1977)
    Mississippi Burning (1988 )
    Narrow Margin (1990)
    Erbarmungslos (1992)
    Die Firma (1993)
    Wyatt Earp (1994)
    Schnappt Shorty (1995)
    The Birdcage (1996)
    Die Kammer (1996)
    Absolute Power (1997)
    Under Suspicion (2000)
    The Royal Tenenbaums (2001)
    Das Urteil (2003)

    Um mal beim Thema zu bleiben: Staatsfeind Nr. 1 ist wirklich sehr gut gemacht. Es gibt viele Filme, die man sich einmal anschaut und obwohl sie nicht schlecht sind, muß man sie nicht ein zweites Mal sehen. Staatsfeind Nr. 1 gehört nicht dazu. :)

    LG Marcel :)

    Einmal editiert, zuletzt von Marp (23. August 2006 um 23:17)

  • staatsfeind nr. 1... finde ich sehr interessant gemacht, vorallem weil es nicht soo weit vom reellen Leben entfernt ist


    die Schauspielerbesetzung ist auch ganz gut... Die Diskriminierung gegen Farbige wird zwar nicht angesprochen und ist auch nicht der ausschlaggebene Punkt des Filmes, aber ich denke, dass sich der Regiesseur sich dabei was gedacht hat einen farbigen Schauspieler zu nehmen...


    ich habe den Film mitlerweile schon x mal gesehen und langweilig ist er bisher noch nicht geworden..

  • Iceman1869: Gene Hackmann und Morgan Freeman spielen hauptsächlich in B-Movies? ?(
    Sorry, aber das ist völliger Quatsch. Beide haben in zahlreichen hochkarätigen Filme mitgespielt. Nenn mir mal 3 Schauspieler, die in den 80er, 90er bedeutend mehr wichtige Filme gemacht haben!

    Einmal editiert, zuletzt von Lemieux (25. August 2006 um 21:59)

  • Zitat

    Original von Lemieux
    Iceman1869: Gene Hackmann und Morgan Freeman spielen hauptsächlich in B-Movies? ?(
    Sorry, aber das ist völliger Quatsch. Beide haben in zahlreichen hochkarätigen Filme mitgespielt. Nenn mir mal 3 Schauspieler, die in den 80er, 90er bedeutend mehr wichtige Filme gemacht haben!

    Und selbst wenn sie nur in B-Movies schauspielern würden.......Es gibt nicht viele Darsteller die Morgan Freeman das Wasser reichen können. Gene Hackman ist für mich auch einer der besten Schauspieler. Beide sind in ihren Filme immer authentisch und überzeugen mich. Bei Morgan Freeman fällt mir sofort "Sieben" ein. Einer der absolut besten Filmen die ich kenne.

  • Sehr guter Film, inzwischen gibts sogar eine Extended Version - allerdings keine deutsche Veröffentlichung davon (die UK DVD hat allerdings deutschen Ton). Ist allerdings auch nicht wirklich nötig, denn dieses Extended Version ist nicht eindeutig besser. Etwas mehr Handlung (die aber z.T. überhaupt nicht reinpasst), ein paar mehr "Fuck"s, und die ein oder andere zusätzliche Einstellung einer Leiche.

    Wenn man den Film noch nicht hat kann man sich ruhig die Extended holen, aber wer die normale Version schon hat braucht sich die nicht zusätzlich kaufen.

  • Lol, ich dachte immer ich hätte ihn schomma gesehen und deshalb habe ich ihn mir bis gestern noch nie angeguckt. Nun kenne ich ihn aber doch und kann nicht in die Lobeshymnen einstimmen.

    Es ist gewiss ein guter, unterhaltsamer, actionreicher Film, den man gerne auch zweimal schauen kann (der läuft ja auch gefühlte zwei Mal im Monat). Aber das ist alles so überzogen. Nicht die Problematik, das ist ja allgegenwärtig heute. Aber dass die in jedem Dialog so penetrant auf den Überwachungsstaat eingehen müssen. Sätze wie "Macht ihn durchsichtig" sind sowas von billig. Und seine Frau, wie sie im Fernseh die Debatte verfolgt und sich so künstlich drüber aufregt. Gut, das kann einserseits daran liegen, dass der Film zehn Jahre alt ist und das Thema zu der Zeit nicht ganz aktuell. Oder daran, dass die deutsche Synchronisation wirklich übel ist. Das ist mir bei diesem Film erstmals aufgefallen, selbst obwohl ich das Original nicht gesehen habe.

    Aber diese Oberflächlichkeit passt in sonen Actionstreifen auch besser als tiefsinnigere Kritik und ich will mich auch nicht groß davon stören lassen. 4/6

  • Das ist ein Film mit Willi Schmidt, da kann man viel Tiefgang nicht erwarten.
    Aber um so ein Thema überhaupt mal kritisch ansprechen zu können, muss man es für die Amis mit Action verpacken, sonst guckt es ja keiner.

    Mir ist auch aufgefallen, wie stark sich das Bild von der amerikanischen Regierung und den Behörden nach 9/11 in den ganzen Serien im TV geändert hat.
    Früher war die Regierung und ihre Behörden ein ominöser und konspirativer Verein, der mit den Bürgern machte, was er wollte. Man bekam den Eindruck, als würde Regierung Krieg gegen ihre eigene Bevölkerung führen.
    Heute sind die Behörden Freund im Kampf gegen den Terrorismus. Und dabei ist fast jedes Mittel recht und wird auch immer mit Heimatschutz rechtfertigt.