• Name: V wie Vendetta
    Regie: James McTeigue
    Drehbuch: Andy Wachowski, Larry Wachowski
    Schauspieler: Natalie Portman (Evey), Hugo Weaving (V), Stephen Rea (Lewis Pothrero), Sinéad Cusack (Dr. Delia Surridge), Nicolas de Pruyssenaere (Marshal), Stephen Fry (Gordon Deitrich), Selina Giles (Eveys Mutter), Rupert Graves (Domonic), John Hurt (Bishop Lilliman), Tim Pigott-Smith (Edward Finch), Natasha Wightman (Valerie)
    Genre: Comic-Action
    Preis: je nach kino und wochentag...aber jeden cent wert

    kurze Beschreibung:
    Verwegener Verliesbewohner verprügelt verräterische Verschwörer voller Verbitterung.

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    (kein spoiler)
    puhhhh...komme frisch ausm kino. so geflashed war ich seit matrix I nicht mehr, was auch ein grund war warum ich mir als fan vom matrix I (nicht der trilogie) den neusten streifen der wachowski brüder anschauen musste.
    in zukunft werde ich keinen deut auf filmkritiken geben...6/10... das ich nicht lache.
    weiß nicht wie ich den film geschickt beschreiben soll:
    einfach nur dermaßen anspruchs- und niveauvoll, kritisch und zeitgemäß, packend, intelligent, mitreißend... gepaart mit einer portion ironie und comic-elementen, die die story manch einem plump oder überzogen erscheinen lassen...in meinen augen aber gerade den einzigartigen charakter des films ausmachen. der film zeichnet sich durch die schauspielerische leistung, sowie die dialoge aus und besticht durch seine eigene art und die aussage.
    ein film, der hängen bleibt ...und man somit um das nachdenken nicht herumkommt.

  • hmmm.....hab den bereits bei kinostart gesehen und muß sagen, das ich relativ entäuscht war.

    Also, irgendwie war alles sehr vorhersehbar, wenn auch sinnlos......es war zwar gut gemachte Action, keine Frage, aber mir hat da einfach übelst die tiefe gefehlt.....es wurde zwar alles irgendwie angekratzt, aber letztenendes wars doch sehr sehr oberflächlich. Vor allem der Einstieg fällt jenen schwer, die die Vorlage nicht kennen. Es fehlt einfach jedliche erklärung. So ein roter Faden wäre auch net übel gewesen........

    Ich finde, das man aus der Comicvorlage und der Story mit all Ihrem Hintergrund viel viel mehr hätte machen können und auch müßen. So ists irgendwie nur anarchie plus Action.....quasi die Französische Revolution ohne inhalt aber semtex.

    3/10

    [SPOILER]
    Gerade die Scene in der die Portman eingesperrt ist....also wer die Stimme nicht erkannt hat, mußte ja schon sehr schwerhörig sein...und durch das wissen, war der komplette aha-effekt flöten....
    [SPOILER]

  • ... es ist echt wahnsinn wie sich meinungen unterscheiden!

    "vorhersehbar, sinnlos, tiefe gefehlt, oberflächlich, schwer Einstieg, roter Faden?"
    sorry, aber da kann ich kein argument nachvollziehen.
    weshalb schwerer einstieg?
    hab selten so einen dunkelroten faden gesehen.
    der film bot soviel... gerade deshalb, weil man sehr viel auf die heute oder vergange zeite projezieren kann...dies alles intelligent verpackt.

    zu der comicvorlage kann ich leider nichts sagen.

    "zwar gut gemachte Action" - "anarchie plus Action"
    hmm... als ich gestern noch eine kritik geslesen habe, wurde darauf rumgeritten, dass v nur in 3 szenen richtig seine fähigkeiten zeigt...also zu wenig action. hmm... also für mich bot dieser film mehr als eine übliche comic-action-verfilmung ala spiderman, die genau genommen keine aussage vermittelt.
    bei diesem streifen geht es im meinen augen gerade NICHT um die action...ich fand die elemente genau richtig eingesetzt, bitte nicht mehr. wenn man natürlich einen reinen actionfilm erwartet, wird man enttäuscht...klar...aber ich glaube hier stehen wichtigere dinge im vordergrund...

  • klar kann man den FIlm gut projezieren, aber wo ist da die Aussage? Letztenbendes ists doch nur ne halbgare Mischung aus 1984 und Matrix!

    Ich war am Anfang sehr von dem Thema angetan und war sehr gespannt, wie es rüberkommen würde.....aber da war nix, was mich zum nachdenken bewegt. Wie gesagt, es hat einfach extrem die tiefe gefehlt. Immer wenn man gedacht hat, jetzt kommt was gings in die nächste Scene über die wieder grundverschieden war. Klar kann man sich seinen Teil dann denken......nur wenn man sich die ganze Zeit eh seinen eigenen Teil bei denkt, kann man das ganze auch auf 45 Minuten Doku zusammenkürzen.

    Also entweder hätte man mehr Action reinnehmen können, oder sehr viel mehr Politik, was mich sehr interessiert hätte. Aber es kam ja im Prinzip nur rüber, das die Briten gefangene ihres regimes sind, nur kam nicht rüber warum überhaupt. Wie kam es dazu?......Welche genaue Rolle hat V in der GEschichte gespielt.....wie organisiert sich der Untergrund. usw usw.....all das hat komplett gefehlt. Vondaher fällts mir auch schwer den genauen Faden zu sehen........den einfach nur 2 Gebäude in die Luft jagen, kann die Revolution ja schließlich nicht sein. Und wie wir es vom 3. Reich noch gut kennen hängt es auch in den wenigsten Fällen nur von einer Person ab.
    Bei V wars ja so, als ob wirklich nur eine Person für alles verantwortlich war....und als diese dann weg war, war alles eitel sonnenschein.....also naja......die realität hat in der gegenwart und der vergangenheit ja gezeigt das es nciht so ist. Und so fehlt mir wieder der BEzug zum eigentlcihen Thema usw usw.......

    Also ich hätte von den Wachowskis mehr erwartet......aber V reiht sich eher in die Reihe von Matrix 2 und 3 ein. Die genausowenig tiefe hatten. Nur hatte man da wenigstens den ersten Teil der da die Story insgesammt am leben gelassen hat.

  • Naja, also ich denke die Wachowski-Brüder wollten eine Mischung aus Action und Tiefsinn machen. Aber dennoch kann ich nicht verstehen, dass der Film schlecht ist. Ich fand, dass es mal wieder ein richtig guter Film gewesen ist. Eine Mischung aus 1984 und Mtrix? Nun, die Kritik hab ich auch gelesen, aber für mich war nur 1984 im Spiel. Mit Matrix (zumindest Storytechnisch) hatte es überhaupt nichts zu tun. Ich fand den Film aber richtig klasse! Genauso gut, wie 1984. Wenn die Tiefsinnigkeit fehlt, da kann ich nur sagen: Es ist nunmal keine Serie! Und es reicht, wenn man Irland mit anspricht (Kämpfe zwischen Katholiken und Protestanten) und dann ja noch der Koran (Abwertung gegen andere Religionen). Auch war der Film im Gegensatz zu anderen auch von den Dialogen sehr angenehm! Anders als LA Crash, wo jedes 2.Wort f*** ist, und sowas bekommt einen Oscar als bester Film, obwohl der von Cliches nur so durchzogen war...

    Aber zurück zum Topic: Vendetta war deshalb gut, da man hier deutlich merkte, dass man sich einen Kopf um die Szenen gemacht hatte. Ich meine das V bei all den Feuerwerken, die Zerstörung der Rechtsstatuette, auf der Kuppel und das Ansprechen von Shakespeares Mac Beth und vieles mehr...
    Die Symbolik war einfach mal der absolute Hammer! :yes:

    Naja, war halt auch irgendwo Geschmackssache, aber für mich trotzdem ein sehr guter Film, seit langem...

  • Ich fand den Film hochwertig. Es beginnt schon exzellent, z.B. die Dirigentenszene auf dem Dach am Anfang. Die Kunst-Sprache in den Dialogen fand ich auch sehr gut. Die Bildästethik, äußerst fein. Und die Maske ist eh genial. :yes:

  • Genauuuu!^^

    Die Dialoge waren auch richtig genial ausgearbeitet, dass muss man dem Film auch einfach mal nachsagen. Die Bilder waren auch wirklich sehr kunstvoll und ich fannd das richtig goil, als am Ende alle Menschen vor Big Ben standen und die Masken abnahemn. Da standen auch die Leute, die eigentlich schon Tod waren, aber an der Befreiung mit gearbeitet hatten. richtig genial! :D

  • Der Film bietet neben einigen netten Fights eine interessante Story (Story stammt von den Wachowski-Brüdern (Matrix)).
    Man merkt schnell, dass es eine typische Comic-Verfilmung ist, aber alles in allem ganz ok. Erinnert vielleicht von der Story her an Equilibrium.

    Interessant ist, dass der Schauspieler, der V gespielt hat, Hugo Weaving ist. Er spielte den Agent Smith in Matrix. Man bekommt in diesem Film sein Gesicht jedoch nicht zu sehen.

    Der Film ist nicht der Überflieger, aber auch nicht schlecht. Ich würde ihm 6/10 geben.

  • Der Slang von dem kerl hat doch total gerockt ! Sowas liebe ich. Der war einfach nur cool. Der Film ist für Menschen, mit einem anspruchsvollem Sprachverständnis eine Wonne. Sehr guter Film seit langem.

    9/10

    greetz West :yes:

    Einmal editiert, zuletzt von Southern (2. Oktober 2006 um 12:52)

  • Gerade gesehen und für gut befunden. Vom Namen kannte ich den ja schon immer, nur irgendwie habe ich nie was drüber gewusst und ihn immer mit Vanilla Sky verwechselt. All diese Vs machen einen aber auch verrückt...

    Naja, bis ich merkte dass Tom Cruise hier wohl doch nicht mitspielt, war ich bereits total mitgerissen von diesem Film. Irgendwie wirsch, aber so sind Comicverfilumungen halt. Da ich nie so der Comicfan war, kenne ich die Vorlage nicht, aber ich vermisse jetzt nichts an dem Film. Sehr ausgewogene Mischung aus Action, Politik und sehr hübschen Bildern, wie auch Dialogen (also bitte, Tiefsinn kriegt man in sonen Film doch nie wirklich rein, das ist schon ganz ok hier und kann dem Zuschauer auch selbst zugemutet werden).

    Irgendwie war der Film mal was total anderes (liegt wohl an der britisch-deutschen Co-produktion) und hat mich deshalb auch so mitgerissen und flasht mich auch irgendwie immer noch.

    Die einzigen Fragen, die ich mir stelle ist, wie er an all die Kostüme kam und die an so viele Leute versenden konnte (Absender, Kosten). Das selbige gilt für den Sprengstoff in der Tube, oder ist das etwa auch alles Düngemittel oder Krams aus der Apotheke? Und warum war es so schwer für die Ermittler die Tube zu lokalisieren? Das ist mir entgangen. Ist doch offensichtlich, so ein Angriff von unten. Das Schwarzpulver wurd damals ja auch im Keller gelagert :D

    Naja, dumme Fragen, aber ist schon lustig mal drüber nachzudenken.

  • Muss ich mal wieder vorkramen, lief ja am Wochendende im TV. Auf Kino und DVD hatte ich biher verzichtet, weil ich kein großer Fan von Comicverfilmungen bin, die bisher gehörten (und meist gute) Kritiken ließen mich nun aber doch mal reinschauen.

    1. Überraschung: das bekannte Comicverfilmungen-Format (Fantastic 4, Spider Man etc.) taucht hier gar nicht auf, wüsste man es nicht, würde man nicht zwingend auf eine Comicvorlage schließen

    2. Überraschung: der Film legt viel mehr Wert auf einen kritischen Ton, denn auf Action.

    Insgesamt ein guter Film, der auch zum Nachdenken anregt, schon alleine durch die Parallelität zum NS-Regime (z.B. bei der Instrumentalisierung der Medien) oder die Frage ob und ab wann Rache ein legitimes Mittel sein kann. Aber leider, wurden manche Fakten, wie auch schon erwähnt nicht sehr tief ausgeleuchtet. Die Menschenversuche, der Aufstieg des Regimes, der Virusausbruch, ja selbst die Person des V an sich, wirkten auf mich mehr angerissen als wirklich erklärt.