Breakfast & Marcus Schossow "They came for us"

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  • Artist: Breakfast & Marcus Schossow
    Track: They Came For Us
    Label: MoodyMoon Recordings
    Release: 2/16/09

    Eine sehr Intressante zusammen Arbeit die sich hier gebildet hat zwei große Nachwuchstalente tuen sich zusammen und schrauben sich einen gemeinsamen Track zusammen.
    Das Ergebniss kann sich wie ich finde doch hören lassen zwar sind die Orginal Geschwindigkeiten sehr langsam was dem ganzen irgendwie den Treibenen Effect nimmt aber nichts was man nicht manuell ändern könnte. Momentan sind für mich Orginal und Breakfast Mix die beiden besten versionen auch in dieser sehr langsamen BPM Zahl.

    Orginal Mix: 4,5/6
    Breakfast Remix: 4,5/6
    Marcus Schossow Remix: 4/6

    Hörprobe für alle drei Versionen: http://www.flashoverrecordings.com/FO_Index.php#

  • Klingt nicht übel, aber die Mixes sind tatsächlich ein wenig zu langsam. Mir gefallen eigentlich alle, der Schössow Mix ist wie immer sehr dreckig.
    Würde ich gerne mal in einem Set hören, weil ich denke das wird keiner so langsam spielen.

  • sehr coole nummer muss ich sagen ... hab jetz eher durch zufall reingehört, weil ich eigentlich ne 08/15 trance-nummer erwartet hab, aber der schossow remix ist richtig gut & bekommt von mir 5/6

  • Bei They Came For Us haben wir es auch in meinen Ohren mit einer interessanten Zusammenarbeit zwischen Marcus Schössow und dem Breakfast-Milchgesicht zu tun. :yes:

    Der Original Mix breitet sich zwar über eine Gesamtlaufzeit von knapp 11 Minuten in eher gemächlicher Geschwindigkeit aus, schafft es aber dennoch, eine gepflegt düster angehauchte Atmosphäre in seinem progressiven Gewand, welches für meinen Geschmack wesentlich prägnanter die Handschrift von Marcus Schössow trägt, zu entfalten. Einen ersten Vorgeschmack darauf bieten dabei erste rumorende Klangwellen, welche immer mal wieder über dem etwas träge schuckelnden Drumming angespült werden und von einer deep anmutenden Bassline in monotoner Ausführung bereits passende Unterstützung erhalten. Mit dem vermehrten Auftreten der hoffnungsvoll schimmernden Flächen fühlen sich dann auch einige wirbelnde Tonfolgenfragmente aufgefordert, sich der zunehmend dichter entwickelnden Atmosphärenarbeit anzuschließen und besagte flächige Melodie bis kurz vorm anstehenden Break schließlich in eine entscheidende Position in diesem Track zu hieven. Mit dem angespannten Verhältnis zwischen Flächen und Melodiewirbeln setzt dieses zu Beginn zwar keine neuen Akzente, besitzt im weiteren Verlauf durch seine ausgeprägte Ausdehnung aber genug Raum und Zeit für die Entwicklung alternativer Melodiefolgen, welche sich zunehmend flächiger unterstützen lassen, bis das Ganze nach einem sphärisch anschwillenden Höhepunkt wieder kurzzeitig ineinanderfällt. Dieser Zustand bleibt allerdings eine Momentaufnahme, stehen die melodischen Elemente des Tracks im Anschluss doch schnell wieder Spalier, um ihre sphärische Düsternis auch im Zusammenarbeit mit dem Drumming zum Besten zu geben. Ein flächiges Kurzbreak rundet diese Phase dann ab, ehe das Stück zum gemütlichen Auslaufen übergeht und sich schließlich mit gesunden 5,25/6 rühmen darf. :yes:

    Der Marcus Schössow Remix reiht sich dann zwar ebenfalls in die Riege der Ü10-Minuten-Tracks ein, stellt mit seiner etwas drückender geratenen Interpretation aber eine passende Alternative zum Original dar. Der Beginn des Ganzen ähnelt diesem dabei allerdings noch unverkennbar und hat mit dem gemächlich schaufelnden Untergrund sowie der Entfaltung erster zaghafter Klangwellen, welche sich mithilfe aufkommender Tonwirbel zunehmend flächiger aus dem Hintergrund herausspielen, keine grundlegenden Neuerungen parat. Einzig einzelne elektroid inspirierte Bassline-Einwürfe lockern den bekannten Trackwerdegang auf und dürfen auch im kommenden Originalbreak nicht zu kurz kommen, ehe das Ganze im Anschluss an den flächig-düsteren Höhepunkt endlich die Spur wechselt und statt der melodieverliebten Weiterentwicklung ein (auch in dieser Geschwindigkeit) gehörig schiebendes Drummingkonzept in den Vordergrund schiebt. Vor allen Dingen die leicht techig rumpelnde Bassline gibt hier den Ton an und lässt sich immer mal wieder von knarzig anmutenden Bassverschiebungen kitzeln. Auch wenn dieses Intermezzo für meinen Geschmack ruhig noch etwas exzessiver hätte ausgelebt werden können, ist mir die Schössow-Version immer noch beruhigende 5/6 wert. ;)